Permakulturpflanzen – Der Baumspinat

Von Zeit zu Zeit möchte ich ein paar Pflanzen vorstellen, die sehr gut in einen Permakulturgarten passen. Die meisten, der hier vorgestellten Arten sind essbar und bereiten wenig Arbeit im Anbau. Es handelt sich in der Regel um selbstaussäende oder ausdauernde Kultur- bzw. Wildformen, die bestens für mitteleuropäische Verhältnisse geeignet sind.

Sammelbegriff Baumspinat

Ein Spinat, der wie ein Baum wächst? Wie praktisch ist das denn? – dachte ich mir, als ich das erste Mal von Baumspinat gehört habe. Statt in die Fläche wächst der Spinat in die Höhe. Das spart Platz und statt nur einer Ernte, wie beim Kulturspinat, kann über die gesamte Saison von der gleichen Pflanze geerntet werden. Damit kann man auch auf kleiner Fläche ansehnliche Mengen eines leckeren und gesunden Gemüses erzeugen.

Permakulturpflanzen – Der Baumspinat weiterlesen

Advertisements

Komposttee 1.0

Die Herstellung – das „Brauen“ – von Komposttee ist grundsätzlich ganz einfach. In diesem Artikel werde ich ein paar Hintergründe zu dem Gebräu sowie die Basics zur Herstellung erklären, warum diese Sinn macht und weshalb der Tee hilft, nicht nur in Topfkulturen stärkere und gesündere Pflanzen zu erzeugen. Ich habe vor Jahren zufällig von dieser Technik gehört und fand sie gleich interessant. Nach ein paar Recherchen und Gesprächen sowie eigenen Experimenten mit verschiedenen Rezepten und Pflanzen war klar, dass dieses Konzept eine große Hilfe für viele Menschen sein kann. Ich denke dabei nur an die vielen Balkongärtner, die auf einen Kompost schon aus Platzgründen verzichten müssen. Aber auch für alle anderen Gärtner ist Komposttee interessant, denn er ist u.a. auch ein gutes Mittel, um Pflanzenkrankheiten vorzubeugen sowie Giftstoffe ab- und Bodenleben aufzubauen. Komposttee 1.0 weiterlesen

Urin als Dünger

Sobald man im eigenen Garten beginnt in geschlossenen Stoffkreisläufen zu denken, kommt man am Thema Urin als Dünger eigentlich nicht vorbei.

Dabei mag der Umgang mit Urin für den einen oder anderen Menschen zunächst einmal befremdlich wirken, um es gelinde auszudrücken. Allerdings kommt man über eine eventuelle Ekelschwelle schnell hinweg, wenn man sich bewusst macht, dass der frische Urin eines gesunden Menschen frei von jeder mikrobiellen Belastung und – außerhalb der Spargelzeit – jedweden unangenehmen Gerüchen ist. Diese entstehen erst durch den Kontakt mit Bakterien und lassen sich durch einfache Techniken auch weitgehend vermeiden. Urin als Dünger weiterlesen